Auch Hunde und Katzen können, wie wir Menschen, an Verhaltensstörungen und psychischen Erkrankungen leiden.
Wenn Ihr Hund nicht allein zu Hause bleiben kann, Angst vor Gewitter, Silvesterknallern, lauten Autos hat, an der Leine zieht, sich nicht mit anderen Hunden verträgt, aggressiv auf Sie oder andere Menschen reagiert oder Ihre Katze seit neuestem die ganze Wohnung anpinkelt, können Sie diese und andere Probleme in einer Verhaltenskonsultation (=Verhaltenssprechstunde) abklären lassen.
Manche Verhaltensstörungen entstehen aus einfachen „Missverständnissen“ zwischen Mensch und Tier oder falscher bzw. fehlender Erziehung, andere aber sind richtige psychische Erkrankungen.
Vor der Verhaltenssprechstunde muss natürlich durch eine eingehende klinische Untersuchung ein organisches Leiden Ihres Tieres ausgeschlossen werden.
Während der Verhaltenssprechstunde selbst werden durch Beobachtung Ihres Hundes und genaue Befragung alle Probleme herausgearbeitet. Wichtig ist dabei, dass möglichst alle Familienmitglieder, die das Problem betrifft, zur Konsultation mitkommen.
Bei Problemen mit Katzen ist es hilfreich, wenn Sie einen groben Plan Ihrer Wohnung mitbringen.
Wenn nun eine Diagnose feststeht, stehen verschiedene Mittel zur Behebung des Problems zur Verfügung. Diese reichen von einfachen verhaltenstechnischen Maßnahmen über verschiedene Hilfsmittel bis hin zum Einsatz von Medikamenten.
Ihre Mitarbeit ist aber bei der Therapie von entscheidender Bedeutung!
In Folgekonsultationen wird der Verlauf der Therapie überwacht und eventuelle Änderungen können vorgenommen werden.
Gerne bieten wir Ihnen auch eine Beratung über Welpenerziehung und katzengerechte Wohnungsgestaltung an. Mit einfachen Mitteln und den richtigen Informationen können viele Probleme schon von vornherein vermieden werden.
