Manche Tierbesitzer kommen nach langen und ergebnislosen Therapien zu uns, um einen letzten verzweifelten Versuch mit der Homöopathie zu versuchen.
Andere wünschen sich eine homöopathische Behandlung, weil sie glauben, dass eine solche billiger sei. Das Gegenteil ist meist der Fall.
Wir können in jedem Fall beratend beistehen und Sie über die Möglichkeiten der Homöopathie aufklären. Langwierige chronische Fälle weisen wir an einen homöopathischen Fachtierarzt weiter, weil diese Fälle einen sehr individuellen Zugang zum Patienten erfordern und in der Regel einen langen Therapieverlauf haben. Das erfordert auch intensive Gespräche des Therapeuten mit dem Tierbesitzer über alle Symptome, aber auch individuellen Eigenheiten und Gewohnheiten des Tieres. Der Patient muss möglichst in seiner Gesamtheit erfasst werden. So ein Erst-Gespräch kann ohne weiteres eine ganze Stunde dauern. Besonders dann, wenn der Krankheitsfall chronisch ist und der Symptomenkomplex vielfältig. Das macht eine homöopathische Konsultation und Behandlung, die diesen Namen verdient, teuer.
Natürlich kann man auch "fertige" homöopathische Komplexmittel einsetzen, die für verschiedene Erkrankungen vorgefertigt sind. Solche Mittel enthalten eine Unzahl an verschiedenen homöopathischen Arzneien in verschiedenen Potenzen (manchmal an die zwanzig), die nach dem Schrotflintenprinzip eingesetzt werden. Dass das keine individuelle Therapie sein kann und damit dem homöopathischen Urgedanken widerspricht, versteht sich von selbst.
