Durch die Implantation eines reiskorngroßen Transponders (fälschlich "Chip") unter die Haut (linker Halsbereich) wird Ihr Tier eindeutig und lebenslang gekennzeichnet.
Die Implantation des Transponders erfolgt wie bei einer Impfung durch einen Nadelstich ohne Betäubung und beinahe schmerzlos.
Die Nummer des Transponders ist in einer internationalen Datenbank gespeichert und mit den Daten des Tieres und des Besitzers verknüpft. Diese Information kann täglich rund um die Uhr abgerufen werden.
Durch diese Identifizierung kann das Tier (bei Verlust oder Diebstahl) weltweit wieder erkannt und dem Besitzer zugeordnet werden.
Nach wie vor warten wir auf eine entsprechende Verordnung des zuständigen Bundesministeriums, die die Durchführung, Ausnahmen und Übergangsfristen für die Elektronische Kennzeichnung regeln soll.
Ausnahme: Auslandsreisen! Hunde, Katzen und Frettchen müssen bei Grenzübertritt elektronisch gekennzeichnet sein, einen EU-Heimtierpass haben und mindestens 4 Wochen vorher Tollwut geimpft sein.
Tollwut-Titer-Bestimmung: Für Reisen außerhalb der EU (Ausnahme: Kroatien) benötigen Hund, Katze und Frettchen einen einmaligen Nachweis, dass sie ausreichend Antikörper gegen das Tollwutvirus im Blut haben (d.h., dass die Impfungen auch „gewirkt“ haben). Falls das Tier nicht kurz vorher geimpft wurde, empfehlen wir vor dieser (recht teuren) Untersuchung eine Tollwutimpfung; vier Wochen danach kann man die Blutabnahme für die Untersuchung vornehmen; bis das Ergebnis vorliegt, dauert es wieder bis zu zwei Wochen. Kommen Sie also für diese Untersuchung mindestens sechs Wochen vor Reiseantritt!
Durch den Transponder kann der Aufenthaltsort des Tieres (noch) nicht festgestellt werden! Auf dem Transponder können Impfungen u. a. Informationen (noch) nicht gespeichert werden! Der Transponder enthält keine Batterie o. ä.
Das Ablesen erfolgt mit einem speziellen Lesegerät, das einen Reiz aussendet, auf den der Transponder mit einem Signal (Nummerncode) "antwortet".
